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Verständnis vor Umsetzung

  • Autorenbild: Mike Kunze
    Mike Kunze
  • 29. Aug. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Wir starten mit dem Warum, bevor wir ins Was und Wie springen.


Nutzerforschung, Kontextverständnis und Zielklarheit sind nicht optional.

Was steckt hinter „Verständnis vor Umsetzung“ ?


Dieses Prinzip fordert einen bewussten Shift im Mindset von:

“Wir müssen liefern.” → hin zu → “Wir müssen das Richtige liefern.”


Ohne Verständnis

  • Lösungen für hypothetische Probleme

  • Wiederholte Überarbeitung (Rework)

  • Fragwürdige Entscheidungen im Team

  • Silodenken zwischen Business & Tech


Mit Verständnis

  • Lösungen mit Relevanz

  • Weniger Verschwendung

  • Klarheit über Ziel & Wirkung

  • Gemeinsames Verständnis & Ownership


1. Problem


Welches zugrunde liegende Problem lösen wir?

Wer ist betroffen?

Wie zeigt sich das Problem konkret im Alltag?

Was würde sich verändern, wenn wir es richtig lösen?


2. Hypothese


Wie groß ist das Problem wirklich?

Was wissen wir – was nehmen wir nur an?

Wie messen wir den Erfolg der Lösung?


3. Kontext


In welchem Umfeld tritt das Problem auf? 

Welche Stakeholder sind beteiligt?

Gibt es äußere Einflüsse (Regeln, Markt, Technik)?


4. Nutzerabsicht


Was versucht der Nutzer eigentlich zu erreichen?

Welche Motivation oder welches Bedürfnis steht dahinter? 

Wie sieht Erfolg aus Nutzersicht aus?


5. Unklarheiten & Risiken


Was ist unklar?

Welche Annahmen sind kritisch?

Wo liegen mögliche Fehleinschätzungen oder blinde Flecken?

 
 
 

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